Klare Dominanz spiegelt sich nicht wider

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Noch läuft nicht alles rund. Das war die Erkenntnis, nachdem der TSV Birkenau 1b zur Heimpremiere im Kreisligaderby die TSG Lützelsachsen mit 30:21(14:11) bezwungen hatte. Die Höhe des Erfolgs täuscht über die Tatsache hinweg, daß es die Gastgeber versäumten, vor allem im letzten Spieldrittel den konditionell unterlegenen Aufsteiger deutlicher in die Schranken zu verweisen.

Wie bereits zum Saisonauftakt in Schwetzingen ließen die TSV-Angreifer wiederum klarste Torchancen ungenutzt oder scheiterten völlig freistehend mehrmals an Gästekeeper Flemming. Die Abschlußquote muß schleunigst deutlich verbessert werden. 50 Prozent plus X sind nicht akzeptabel, gerade wenn nun harte Prüfungen bevorstehen. In diesem Derby mußte die TSG auf ihren torgefährlichsten Angreifer Simon Patzwald verzichten, beim TSV fehlte mit Daniel Herzog ebenso ein wichtiger Leistungsträger infolge eines im Training erlittenen Nasenbeinbruchs. Die einzige Führung der Gäste zum 1:2 (3.) hatten die Odenwälder schnell kompensiert, bis zum 6:6 (18.) gestaltete sich die Partie infolge der körperlichen Überlegenheit des Aufsteigers stets ausgeglichen. Wie bereits eingangs analysiert, war es dann in erster Linie Birkenau`s ungenügende Abschlußquote, die nach der 13:9 Führung (27.) ein deutlicheres Übergewicht verhinderte, als es die 14:11 Pausenführung widerspiegelte.

Nach Wiederbeginn des Mannheimer Schiedsrichtergespanns Gehrig/Germer war bei den Gästen vor dem Hintergrund begrenzter Wechselmöglichkeiten schnell ein deutlicher Substanzverlust festzustellen. Der TSV zog unaufhaltsam davon, nach der zwischenzeitlichen 18:12 ( 37.) Führung war es die eindeutig bessere Spielanlage des Gastgebers, die beim 24:16 (46.) bzw. 28:17 (55.) endgültig für eindeutige Verhältnisse sorgte. In ihrer stärksten Phase konnte insbesondere die Rückraumachse mit Dominik Roth, Dustin Hoffmann, Moritz Vierneisel und Linkshänder Jan Teurer gefallen, die wichtige Treffer markierte. Schade , daß es die Odenwälder dann in den letzten Minuten versäumten, ihre klare Dominanz in weitere Tore umzumünzen. Auf dem letztendlich deutlichen und verdienten 30:21 Erfolg läßt sich dennoch aufbauen, zumal sich die Defensivabteilung wie schon zum Saisonauftakt weitgehendst als solide Einheit präsentierte.

TSV Birkenau: Hebling (1.-40. ), und Fremr (ab 40.) im Tor, Jöst, Dustin Hoffmann (4/1), Roth (5), Hartkopp (3), Truschel (3), Damian Hoffmann (3), Teurer (5), Vierneisel (3), Knapp (2), Pauli (2).

TSG Lützelsachsen: Flemming und Weithofer im Tor, Brotz (9/3), Stöldt, Sporer (1), Müller (3), Hoffmann (1), Klohr (3), Fath (2), Frei (2).

Quelle: WNOZ.de

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