Birkenau bereitet sich intensiv aufs Harzverbot vor

(msc) „Wir wollen das beide besser machen in der Rückrunde“, erklärte Gabriel Schmiedt, Trainer des Badenligisten TSV Birkenau, vor der Begegnung mit dem TV Friedrichsfeld. Der Coach weiß, dass der vierte Rang schon ganz ordentlich ist, die Relegation weiterhin in der Verlosung steht. Dasselbe gilt aber auch für einige andere Teams, wie beispielsweise die Friedrichsfelder. An der Meisterschaft des TSV Amicitia Viernheim zweifeln inzwischen nur noch die wenigsten Experten, dahinter kämpfen aber gleich sechs Teams um die Aufstiegsspiele. Die SG Pforzheim/Eutingen II hält die gewünschte Position zurzeit, den „Falken“ fehlen indes nur drei Zähler. Einen Punkt dahinter steht der TVF, der ebenfalls Ansprüche anmeldet. Doch auch Friedrichsfelds Coach Frank Schmiedel ist sich bewusst, wie eng die Tabelle beisammen liegt. „Jetzt müssen wir erst mal gegen Birkenau gewinnen“, sagt er daher. Danach wolle man von Spiel zu Spiel schauen.

Genau das hat auch Schmiedt vor. „Wir haben uns die ganze Woche über konkret auf Friedrichsfeld vorbereitet“, so der Birkenauer Trainer. Die harzfreie Lilli-Gräber-Halle spielt dabei eine Sonderrolle: „Seit zwei Wochen haben wir im Training Bälle ohne Harz“, lautet der Geheimtipp Schmiedts: „Zudem hatten wir zwei Trainingsspiele in Siedelsbrunn und Pfungstadt, um zu sehen, was wir ohne Harz können.“ Der routinierte Coach kennt den Schlüssel zum Erfolg nach einer Winterpause aus Erfahrung gut: „Da geht es immer darum, mehr Siegeswillen zu zeigen und sich in den Rhythmus rein zu kämpfen.“

Für seine Mannschaft wird das jedoch keine einfache Aufgabe, wie Schmiedt weiß: „Wir müssen auf eine sehr ordentliche Abwehr und eine hohe Konzentration setzen“, ist er sich sicher: „Im Angriff wird es unser Rückraum aufgrund des Harzverbots schwer haben.“ Genau das hofft auf Friedrichsfeld auszunutzen. Wie auch schon im Hinspiel, beim 23:19-Erfolg der „Falken“, will TVF-Trainer Schmiedel nicht viele Gegentore zulassen: „Man hat gesehen, dass wir diesen Gegner drauf haben.“ Schmiedt hofft dagegen auf die Aufbruchstimmung, die sich nach dem Mega-Event, dem Benefizspiel gegen die Handball-„AllStars“, in Birkenau erneut breit gemacht hat. „Wir wollen diese Atmosphäre mitnehmen“, so der Übungsleiter.

Ein Problem, vor dem die Odenwälder stehen, ist die Krankenliste. „Stefan Dietrich viel bis vor zwei, drei Tagen mit Fieber aus, für ihn wird es schwer“, beginnt Schmiedt aufzuzählen: „Gerrit Fey und Jonas Böhm geht es inzwischen besser. Dafür fehlten Timo Baumann und Tobias Schmidt seit Anfang der Woche.“ Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um in der harzfreien Lilli-Gräber-Halle zu bestehen. „Ich hoffe, dass sie fit werden und zumindest eine vernünftige Einheit machen können“, so der „Falken“-Coach: „Das Wichtigste ist, dass sie einigermaßen gesund werden – dann will ich, das Beste aus dem Spiel herausholen.“

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