Es kann wieder losgehen

(msc) Eine neue Saison steht vor der Tür und die Falken des TSV Birkenau haben sich viel vorgenommen. Zuletzt wandte sich Coach Axel Buschsieper mit einem offenen Brief an die Fans, auch der Führungskreis der Südhessen brennt darauf wieder loszulegen. „Ich glaube, wir haben an Quantität hinzu gewonnen und können damit auch die Qualität hochschrauben“, erklärte Sebastian Brehm den neuen Kader der TSV. Insgesamt kamen einige Spieler aus der eigenen Jugend ins Team, dazu wurde Aykut Demiryol zurück in die Langenberghalle geholt. Der Trainer ist mit diesem Konstrukt bisher sehr zufrieden. „Wir sind auf einem ganz guten Weg“, sagte Buschsieper nach der Vorrunde: „Jetzt sind wir gerade in der Feinabstimmung, bevor es dann am Samstag endlich losgeht.“

Wo der Weg der Falken in dieser Saison hingehen soll, wird dabei noch nicht genau beziffert. „Wir wollen mit Leidenschaft, Wille und Engagement wieder da hinkommen, dass wir konstant unsere Leistung abrufen“, so Brehm: „Dann sehen wir, wo wir am Ende der Runde stehen.“ Immerhin verlief das vergangene Jahr nicht ganz so, wie es sich die Verantwortlichen beim Odenwälder Traditionsverein gewünscht hatten. „Wir hatten unheimliche Höhen und Tiefen in der abgelaufenen Saison – auf tolle Siege folgten leider auch immer wieder vermeidbare Niederlagen“, weiß Brehm. Dass sein Team das entsprechende Potential hat, auch die Topteams der Liga hinter sich zu lassen, ist auch Buschsieper bewusst: „Alle ziehen gut mit in der Vorbereitung, das ist wichtig.“

Sein Plan für die kommende Saison: Dem eingespielten Kader mit jungen Talenten Druck machen und gleichzeitig die Talente von der Erfahrung der Älteren profitieren lassen. Auch Brehm stimmt dabei vollkommen zu: „Es ist wichtig, dass wir unsere jungen Birkenauer einbinden – jetzt gilt es, diese Mischung zu bewältigen.“ Die ersten Testspielauftritte ließen dabei große Fortschritte vermuten. „Im Blitzturnier in unserer Halle haben wir gegen zwei unterklassige Teams ordentlich gespielt“, freut sich Buschsieper und ergänzt: „Doch gerade die Spiele davor gegen Worms, Heddesheim und Großsachsen waren richtungsweisend und da ist es uns ziemlich gut gelungen den Ball laufen zu lassen und die Spielzüge bis zum Ende zu spielen – trotz der starken Abwehrreihen.“ Ein Eindruck, den auch Brehm teilt. „Die Jungen sind super gut integriert und kommen auch mit dem Spielsystem zurecht“, hat er gesehen. Am Samstag steht ihnen dann an der Seite der Birkenauer Stammbesetzung um den wiedergewählten Kapitän Gerrit Fey die Feuertaufe im Südhessischen Derby gegen den TSV Amicitia Viernheim bevor – und spätestens dann dürfte jeder im Falken-Lager wieder brennen vor Tatendrang.

Die Fans dürfen sich im Übrigen ebenfalls freuen: Die Dauerkartenpreise sind stabil bei 60 Euro für Erwachsene und 48 Euro für Ermäßigte geblieben, zudem gibt es auch in diesem Jahr wieder ein kleines Extra. Wer sich die Dauerkarte nämlich noch im September sichert, der bekommt bei der zweiten Auflage des hochkarätig besetzten Turniers am 13. Januar 2019 freien Eintritt. Mit dabei wird auch in diesem Jahr einiges an Top-Handball sein: Vom ehemaligen Weltmeister Christian Zeitz, der mit seiner SG Nußloch an den Start gehen wird, bis zur Zweitliga-Truppe des TV Großwallstadt.

Foto: Simon Hofmann

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