Abwärtsspirale nicht zu stoppen

Die A-Jugend muss einen erneuten Rückschlag verkraften. Die Odenwälder verloren ihr Heimspiel gegen den TV Sulzfeld völlig unerwartet mit 27:28 (13:14), gleichzeitig richtet sich der Blick nun in die untere Tabellenregion der Badenliga.

Wenige Monate nach respektablen Leistungen in den Qualifikationsspielen zur Jugendbundesliga präsentierte sich in der Langenberghalle ein Team, das völlig indisponiert wirkte. Nachdem der Negativtrend mit drei Niederlagen in Folge zuletzt mit der Punkteteilung in Friedrichsfeld gestoppt schien, war diese Niederlage sicherlich der negative Höhepunkt einer spielerischen Abwärtsspirale in den letzten Wochen. Dabei schienen die Gastgeber in die Erfolgsspur zurückzukehren, als sie diese Partie in den Anfangsminuten dominierten und mit 5:2 (12.) in Führung gingen. Bis zum 10:7 (20.) “übertünchten“ erfolgreiChe Würfe bereits große Lücken in der Abwehr, die von den Gästen bis dahin jedoch wenig erfolgreich genutzt wurden. Das sollte sich jedoch ändern, spätestens beim 10:10 (26.) befanden sich diese auf Augenhöhe. Während auf TSV-Seite der Spielaufbau und die Tempowechsel viel zu pomadig erfolgten, überzeugten die Gäste mit einer ganz anderen Körpersprache. Hier sorgte der nötige Zug in den Angriffsaktionen für deren 12:14 Führung, die Fritz Fröhlich unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff erfolgreich zum 13:14 Anschluss korrigierte.

Nach Wiederanpfiff des souveränen Schirigespanns Pauli/Fath (HSG Bergstraße/TV Oberflockenbach) änderte sich am Gesamteindruck kaum etwas. Die TSV-Abwehr präsentierte sich löchrig und unsortiert, das Aufbauspiel war zunehmend von technischen Fehlern geprägt. Die schwache Chancenverwertung und der gute Gästekeeper zeichneten verantwortlich dafür, dass Sulzfeld seine Führung auf 20:23 (50.) ausbaute. Christian Armbrust im TSV-Gehäuse stemmte sich gegen die drohende Niederlage, er war mit einigen Paraden der Ausgangspunkt für den anschließenden Hoffnungsschimmer. Die Gastgeber schienen das Blatt zu wenden, platzierte und erfolgreiche Würfe von Paul Kreis und Daniel Stempfle bedeuteten die 25:24 Führung (54.) Warum dann erneut einige Fehlpässe das TSV-Spiel prägten, war nicht nachzuvollziehen. Ebenso nicht die Tatsache, dass es die Mannschaft nach dem 27:28 Rückstand trotz der Restspielzeit von einer guten Minute nicht schaffte, einen erfolgversprechenden Schlußspurt zu initiieren.

TSV Birkenau:
Sebastian Stamm und Christian Armbrust (ab 30.); Daniel Stempfle(4), Paul Kreis (3), Jann Hohl, Felix Fath (4), Fritz Fröhlich (7/1), Lukas Weisbrod, Marvin Brock (4), Marius Ott (5).

Bilder: Mathias Brock

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