Birkenauer Weg konsequent weitergeführt

(msc) Als der neue Führungskreis beim TSV Birkenau die Geschicke übernommen hat, stellte er direkt die Weichen für eine neue Philosophie. Da Ziel: Eigengewächse an die erste Mannschaft heranführen, ehemalige Falken zurück in die Langenberghalle holen und die Durchlässigkeit von Jugendteams in die Badenliga zu erhöhen.

Jetzt, zweieinhalb Jahre später, ist dies bereits sehr gut gelungen. Fast der ganze Kader hat eine enge Verbindung mit Birkenau und war dort in der Jugend. Zudem stehen einige Spieler im Kader von Coach Axel Buschsieper, die aus der A-Jugend aufgerückt sind.

Genau diesen Weg wollen die Südhessen nun konsequent weiterverfolgen – und haben deswegen auch die Verträge der jungen Spieler verlängert. „Wir haben Gespräche mit den Jungs geführt“, sagt Buschsieper und freut sich, verkünden zu dürfen: „Alle bleiben an Bord – das ist schon ziemlich cool.“ Namentlich bleiben also Jan-Niklas Weis, Niclas Jöst, Marius Ott und Marvin Brock auch in der kommenden Saison bei den Falken. Lukas Gutsche hat dem TSV ebenfalls bereits zugesagt – sofern er einen Studienplatz in der Nähe findet.

„Wir gehen nächste Runde mit fünf bis sechs aus der eigenen Jugend in die Saison“, freut sich der Trainer bereits jetzt darauf, seine Spielidee an die Nachwuchsleute weiter zu geben. Der große Vorteil: Er muss keineswegs bei null anfangen. „Sie sind jetzt schon im Team“, so Buschsieper. Dadurch gewinnen die Spieler bereits an Erfahrung, lernen das Spielsystem kennen und spielen sich bereits mit den Mitspielern ein.

Bereits in dieser Saison sind die Jungs, die nun verlängert haben, zu einem wichtigen Faktor im Spiel der Falken geworden. „Ich muss bei Ausfällen nicht lange überlegen“, gibt Buschsieper zu: „Ich kann immer einen der jungen Spieler ins Spiel bringen und er zeigt seine Leistung – das ist top.“ Gerade bei der von Tempo und attraktivem Handball geprägten Spielweise, die er mit in den Verein gebracht hat, sind diese Entlastungen für die nomminellen Stammkräfte enorm wichtig. „Es erfüllt uns alle mit Stolz“, beschreibt er die tolle Ausgangslage der eigenen Jugend

Bild: Mathias Brock

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