Zweites Spiel, zweites Unentschieden

Es sollte nicht sein. Die Badenliga-Handballer des TSV Birkenau müssen sich gedulden und weiterhin auf den ersten Sieg der Saison warten. Auch im ersten Heimspiel gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim, das schon als richtiges Spitzenspiel zu bezeichnen ist, trennten sich beide Mannschaften in der Langenberg-Sporthalle 27:27. Fazit: Zweites Spiel, zweites Unentschieden.

„Man muss dieses Unentschieden etwas differenziert betrachten“, sagte Axel Buschsieper, der Trainer der Falken. Einerseits habe man gegen eine wirklich starke Mannschaft einen Punkt geholt, andererseits hätte man das Duell früher entscheiden und generell „einfach gewinnen“ müssen. Schließlich lag seine Mannschaft bei der Heimspiel-Premiere fast über die gesamte Spielzeit in Front – bereits zur Pause hatte man sich eine 17:14-Führung herausgespielt. Es lief deutlich besser als im Auftaktspiel.

Dass es für die Falken – nach dem Unentschieden in Schwetzingen – aber wieder nur für einen Punkt reichte, lag daran, dass man sich eine kurze Schwächephase Mitte der zweiten Hälfte erlaubte, die die Gäste aus Heidelsheim/Helmsheim eiskalt ausnutzten und die Führung, die sich Birkenau herausgespielt hatte, wieder egalisierte. „Wir sind gegen Ende dann an der eigenen Chancenverwertung gescheitert“, sagte Buschsieper: „Da waren wir im Angriff teilweise zu hektisch, haben schlechte Entscheidungen getroffen und somit zugelassen, dass Heidelsheim nochmal ins Spiel kam.“ In dieser Phase hatte man sich zwar weiterhin gute Wurfmöglichkeiten erarbeitet, schaffte es aber nicht, den Ball im Netz unter zu bekommen. Für die Gäste war es eine Einladung zurück in die Begegnung.

Insgesamt wollte Buschsieper dieses Unentschieden aber als positives Erlebnis vermerken: „Natürlich wollten wir unbedingt gewinnen. Nun müssen wir aber mit dem Punkt leben, es war im Vergleich zur Vorwoche eine deutliche Steigerung zu erkennen. Ich bin nicht unzufrieden.“ Gerade in der Abwehr, die zuletzt noch so ungewohnt instabil war, konnte man einen großen Schritt nach vorne machen. Mit so einer Leistung kann es nicht mehr lange dauern, bis auch der erste Sieg der Saison eingefahren wird.

TSV Birkenau:
Walter, Fremr; Höhne, Gutsche (5), Fey (3), Spilger (7), Hassanien (1), Kinscherf, Dietrich (4), Jöst, Zehrbach, Brock (2), Kleis (5/2), Conrad.

Bild: Mathias Brock

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