TSV-Sieben mit einem Streich

Die Voraussetzungen waren nicht die besten, doch das war den C-Jugend-Jungs des TSV Birkenau egal. Die Landesliga-Truppe gewann beim TSV Amicitia Viernheim mit 30:25 (18:13) und fuhr damit ihren ersten Sieg der neuen Saison ein. Das Besondere: die Mannschaft des Trainer-Duos Sophie Platzer und Simon Spilger trat nur zu siebt an, noch dazu ohne „etatmäßigen“ Torhüter.

In den ersten neun Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, ehe die Odenwälder einen Gang höher schalteten und bis zur 14. Minute auf 10:5 davonzogen. „Die Jungs haben im Angriff geduldig gespielt und auf die richtige Chance gewartet“, sagte Sophie Platzer. Als Viernheim heranzukommen drohte, nahmen die Coaches eine Auszeit, um ihren Jungs eine Verschnaufpause zu verschaffen. Das klappte, die Birkenauer gingen mit einer Fünf-Tore-Führung in die Pause.

In der Halbzeit zwei lange Zeit das gleiche Bild: die Odenwälder blieben geduldig, sahen ihren Nebenmann und erzielten ihre Tore. Nach 40 Minuten waren sie auf 28:20 davon gezogen, die Viernheimer verkürzten zwar auf 30:25, doch der Sieg war den Birkenauern nicht mehr zu nehmen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung unserer Jungs. Es war mit Sicherheit kein Zuckerschlecken, ohne Auswechselspieler 50 Minuten durchzubrummen. Alle sieben haben einen tollen Einsatz gezeigt und sich den Sieg mehr als verdient“, freute sich Sophie Platzer, und ergänzte: „Ein großes Lob geht an Mika Pollakowsky, er hat einen super Job zwischen den Pfosten gemacht.“ Zudem habe die Abwehr gut verschoben. „So konnten wir viele Bälle gewinnen und dank eines schnellen Umschaltspiels sind wir zum Tempogegenstoß abgegangen und haben leichte Tore erzielt“, freute sich die Trainerin. Nachdem es bei der Heimniederlage über Hemsbach/Laudenbach noch an einigen Stellen gehakt hatte, klappte nun auch das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer. „Das haben wir in den letzten beiden Trainingseinheiten intensiv trainiert. Klasse, dass es jetzt schon so gut funktioniert hat“, so Sophie Platzer.

TSV Birkenau:
Mika Pollakowsky; Nico Zaplatilek (3), Connor Krebs (7), Lean Herzog, Mika Hofmann (1), Artur Usatiuc (6), Leon König (13/1).

Bericht: Jan Kotulla
Bild: Michael König

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