TSV-Sieben kämpft tapfer aber vergeblich

Wie würden sich die C-Jugend-Jungs des TSV Birkenau nach über eineinhalb Jahren Zwangspause schlagen? Das war die große Frage vor der ersten Partie in der Landesliga für das Team des Trainer-Duos Sophie Platzer und Simon Spilger. Los ging es für die Odenwälder bei der SG Leutershausen, die ihr erstes Spiel Anfang Oktober gegen Leimen gewonnen hatten. Nach 50 Minuten stand für die Birkenauer die 23:41 (10:19)-Niederlage fest.

Dabei hatte die TSV-Sieben zu Beginn gut mitgehalten, arbeitete in der Abwehr konzentriert und sorgte nach fast vier Minuten für die 1:0-Führung. Mit zunehmender Spieldauer machte sich jedoch die extrem kurze Bank – Birkenau war zu acht angetreten – die teils fehlende Absprache und manch ärgerlicher Ballverlust in der Vorwärtsbewegung bemerkbar, Leutershausen zog über das 6:5 (13.) bis zur Pause auf 19:10 davon.

Ein ähnliches Bild gab es im zweiten Durchgang. Die Odenwälder versuchten dagegen- und die Niederlage in Grenzen zu halten, doch die SGL ließ nichts anbrennen, brachte von der Bank immer wieder frische Spieler und baute die Führung auf 41:23 aus. „In den ersten 15 Minuten ging es gut, danach hat man gemerkt, dass die Kräfte schwinden und dadurch auch die Konzentration verloren ging“, erklärte Sophie Platzer. „Man muss schon sagen, dass uns die SGL spielerisch überlegen war. Aber die Jungs haben tapfer gekämpft und die Köpfe nicht hängen lassen“, ergänzte Simon Spilger.

Zum nächsten Spiel tritt der TSV erneut auswärts an, am 14. November ist die SG Nußloch Gegner der Birkenauer.

TSV Birkenau:
David Bonnet; Elia Fuchlsocher, Deniz Vehabovic (6), Mika Pollakowsky (2), Gent Krasniqi (12/1), Ricardo Szstak (1), Tizian Rumpf, Mika Hofmann (2).

Bericht und Foto: Jan Kotulla

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