Beste Leistung und trotzdem frustriert

Wohl ihre beste Leistung zeigten die Oberliga-Handballer des TSV Birkenau bei der HSG Langenau/Elchingen. Zu gewinnen gab es aber für den TSV von Beginn an nichts und so ging auch diese Partie mit 30:35 verloren. „Meine Mannschaft hat sich sehr gut und teuer verkauft, doch insgesamt hatten wir bei diesem Spiel keine Chance“, sagte Trainer Roger Grössl stolz und frustriert zugleich. So dürfte der am Ende spürbare Frust der gesamten Mannschaft vor allem mit dem Schiedsrichtergespann zu tun gehabt haben.

Ihren unrühmlichen Höhepunkt erreichten die Unparteiischen in der 49. Minute: Zwei Langenauer Angreifer prallten zusammen und Birkenaus Kapitän Hansi Fremr wurde mit einer roten Karte bestraft, obwohl er nicht einmal in der Nähe der Aktion stand. Neun Zeitstrafen sprach das Gespann insgesamt gegen Birkenau aus, nur zwei gegen die Gastgeber.

„Wir waren immer dran und konnten das Spiel knapp gestalten“, freute sich Grössl dennoch über die intakte Moral der Mannschaft. Bis zu 12:14 zur Halbzeit war alles offen.

„Das Team hat alles versucht, aber irgendwann haben meine Spieler auch nur noch resignieren können“, kommentierte Grössl die teils indiskutablen Schiedsrichterleistung, die den Gastgebern ein Davonziehen ermöglichten.

TSV Birkenau: Denger (1.-45.), Haller; Höhne 5/3, Reisig 5, Fey 3, Widmann 3, Fremr 1, Varak 6, Hoffmann 3, Böhm 2, Spatz 2, Dietrich, Kolb (n.e.)

Quelle: WNOZ.de

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