TSV Birkenau bricht am Ende ein

Eine gute Leistung zeigte die Mannschaft des TSV Birkenau über 50 Minuten beim Gastspiel in Wiesloch. Doch dauert eine Partie in der Badenliga 60 Minuten und so stand am Ende ein 25:33 zu Buche, nachdem man mit 14:14 die Seiten gewechselt hatte. „Das Spiel war zu jeder Zeit knapp, meist hatten wir oder eben Wiesloch gerade mal ein oder zwei Tore Vorsprung“, berichtet Trainer Gabriel Schmiedt. „Doch nach der Pause hatten die Gastgeber ein leichtes Übergewicht. In der 50. Minute stand es 26:24 für Wiesloch und sie warfen dann drei Tore hintereinander.

Danach mussten wir volles Risiko gehen und das hat der Gegner ausgenutzt.

So ist die Niederlage sicher verglichen mit den gezeigten Leistungen um einige Tore zu hoch ausgefallen. Was Schmiedt dabei besonders bedrückt ist die vertane Chance sich vom Tabellenkeller noch weiter abzusetzen, denn durch die Niederlage im Vier-Punkte-Spiel gegen Wiesloch mussten die Birkenauer Falken gegen einen direkten Konkurrenten Federn lassen. Dies will man nun in den kommenden Partien besser machen.

„Verzichten mussten wir auf Sascha Höhne, der an der Hand operiert werden musste. Er hat sich schon in der Vorbereitung verletzt, aber durchgehalten bis zur Winterpause. Jetzt ging es aber nicht mehr“, beschreibt Schmiedt eins der Probleme beim TSV mit dem Ausfall eines großen Leistungsträgers. „Aber positiv war, dass Ruven Dietrich uns 45 Minuten lang gut im Spiel gehalten hat. Als wir zu viele Gegenstöße bekamen habe ich ihn ausgewechselt und Michael Denger gebracht, auch wenn Ruven bis dahin sehr gut gespielt hatte. Eigentlich wollten wir auswärts etwas reißen, doch jetzt müssen wir nach vorne schauen. Das Spiel gegen den HSV Hockenheim am kommenden Wochenende wird sicher alles andere als leicht.“

TSV Birkenau: Dietrich (1.-50.), Denger (51.-60.), Demiryol (4/3), Fey 4, Keller, Joswig, Fremr 1, Varak 3, Kinscherf 5, Böhm 2/1, Dietrich 5, Kümpel 1, Cech

Bericht: Marc Schüler

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