Birkenau im Finale beim Seel-Cup

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Noch drei Wochen dann fliegt der Ball in der Baden-Württemberg-Liga endlich wieder. Und sowohl die Handballer der SG Leutershausen, als auch des TSV Birkenau zeigen sich bereits bestens in Schuss und gehen guten Mutes in die letzten Wochen der Vorbereitung. Eine Woche nach dem „Osada-Cup“ nutzten TSV-Trainer Frank Denne und SGL-Coach Holger Löhr den „Seel-Finanz-Cup“ in Heddesheim um sich weiter einzuspielen.

Den Titel sicherte sich aber der Zweitligist aus Schwetzingen: In einem intensiven Finale musste sich Birkenau zwar mit 24:31 (14:13) geschlagen geben, lieferten dem Favoriten aber einen heißen Kampf. „Wir haben hier ein gutes Turnier gespielt und sind wieder ein Stück weiter“, sagte Trainer Frank Denne.

Heddesheim ohne Sieg

Auch in diesem Jahr war es den Verantwortlichen der SG Heddesheim wieder gelungen ein hochkarätiges Teilnehmerfeld auf die Beine zu stellen. Mit der HG Oftersheim/Schwetzingen lockte man sogar einen Zweitligisten in die Nordbadenhalle und bis auf den TV Großsachsen waren alle Mannschaften aus der Region am Start. Zwar konnte die Heimmannschaft, auch aufgrund zahlreicher Verletzungen, keinen Sieg landen, dennoch war man mit dem Turnierverlauf mehr als zufrieden. „Wir haben über drei Tage attraktiven und guten Handball gesehen“, sagte Peter Weth, dem lediglich die geringe Zuschauerresonanz auf den Magen schlug.

In den Vorrundenspielen wurde deutlich, dass sich die höherklassigen Teams keine Ausrutscher leisten wollten. Die Badenligisten aus Viernheim, Heddesheim und Nußloch mussten nach der Vorrunde die Segel streichen. In Gruppe eins stritten sich die SGL und Schwetzingen um den ersten Platz, der zum Einzug ins Finale berechtigte. Im direkten Duell lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch und kurz vor Ende sahen die „Teufel“ wie der sichere Sieger aus. Die Löhr-Sieben mit 23:21, kassierte aber noch den 23:23-Ausgleich. In der Endabrechnung setzte sich der Zweitligist aufgrund des besseren Torverhältnisses durch.
SGL mit Personalsorgen

In Gruppe zwei hatte der TSV Birkenau gegen Haßloch und Viernheim zwar zu kämpfen, sicherte sich aber letztendlich mit drei Siegen die Finalteilnahme. Der Regionalligist aus Haßloch schaffte aufgrund eines knappen 21:20 gegen Viernheim den Sprung ins „kleine Finale“. Dort musste man dann aber die Überlegenheit der SGL anerkennen. Trotz enormer

Personalsorgen – mit Georg Böhmler, Elmar Patzwald, Sebastian Brehm, Philipp Müller, Marc Wetzel, Matthias Rohr,
Christian Schemenauer und Michael Baus musste Löhr eine komplette Mannschaft ersetzen – diktierte die SGL das Spielgeschehen nach Belieben. Nach einem Blitzstart und einer 4:0-Führung setzte man sich bis zur Pause auf 15:9 ab und kontrollierte die Partie auch in der zweiten Hälfte. Am Ende stand ein souveräner 27:24-Sieg und der dritte Platz zu Buche. „Die Jungs haben sich hier gut präsentiert, so langsam greift ein Rädchen ins andere. Wichtig wird sein, dass wir bis zum Saisonstart endlich mal mit dem kompletten Kader trainieren können“, sagte Löhr.

Birkenau hält super mit

Das Finale eröffnete Holger Hubert mit einem Doppelpack, ehe Birkenau die Zurückhaltung ablegte und durch Jan Fremr auf 1:2 verkürzte. Von da an entwickelte sich eine sehr ausgeglichene Partie, in der die Black Hawks ihre körperlichen Nachteile mit viel Kampf und Willen ausglichen. Lediglich Andreas Zellmer bekam die TSV-Defensive nie in den Griff: Der quirlige Kreisläufer nutzte immer wieder die sich bietenden Lücken und kam am Ende auf zwölf Treffer. Auch ein 8:12-Rückstand Mitte der ersten Hälfte schockte die Denne-Sieben keineswegs, angeführt von Neuzugang Rudolf Varak ging man sogar mit einer 14:13-Führung in die Pause. Auch in Hälfte zwei waren die Black Hawks hell wach und gingen durch Varak mit 18:15 in Führung. Die Sensation schien sich anzubahnen, aber Oftersheim konterte und ließ fast zehn Minuten keinen Birkenauer Treffer mehr zu. Dem TSV fehlten beim 31:24 am Ende Kraft und Konzentration. Erfolgreichste Werfer auf Seiten das TSV waren Rudolf Varak und Dario Tokur mit jeweils sechs Treffern. fa

Quelle: WNOZ

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