Individuelle Fehler und immer wieder Kontertore – Birkenau 2 fehlen bei der 38:32 Niederlage die personellen Alternativen

Das Kreisligist HC Vogelstang als starker Aufsteiger hohes Tempo geht und hinzu das Konterspiel beherrscht, war hinlänglich bekannt. Darauf hatte TSV-Coach Heiner Mayer sein Team deutlich hingewiesen und entsprechend eingestellt. Nach der hohen 38:32 (20:14) Auswärtsniederlage des TSV Birkenau 2 war es unbegreifliche Tatsache, dass zumeist individuelle Fehler der Auslöser erfolgreicher Tempogenstöße der Mannheimer waren und so die Hälfte der Gegentore eben aus erfolgreichem Konterspiel resultierten.

Dem Spiel der Gäste fehlte von Beginn an die Sicherheit der letzten erfolgreichen Begegnungen. So dauerte es fast fünf Minuten, ehe die Birkenauer ihren ersten Treffer zum 4:1 Anschlusstreffer markieren konnten. In der Folgezeit schienen die Odenwälder zu ihrer gewohnten Abwehrstabilität zu finden, als sie energisch und erfolgreich das schnelle Angriffsspiel der Mannheimer bremsten und so selbst zumeist über die “zweite Welle“ zum 7:6 Anschlusstreffer (16.) gelangten. Das eigene Spiel hatte trotz Haftmittelverbot endlich erkennbare Struktur, leider nur von kurzer Dauer. Denn dann war es die offensive 4:2 Abwehr des Aufsteigers, mit der die TSV-Offensive zunehmend sichtbare Probleme hatte. Es fehlte einfach die zwingende Laufbereitschaft, immer wieder führten Einzelaktionen zu individuellen Fehlern. Vogelstang zog binnen weniger Minuten auf 16:9 (24.) davon und führte zur Pause mit 20:14.

Nach Wiederanpfiff des umsichtigen Schirigespanns Pfrang/Pauli (Weinheim/Hemsbach) war das Angriffsspiel der Gäste nach einigen guten Phasen regelmäßig von den gleichen “Stockfehlern“ geprägt. Ohne die verhinderten Lais und Hartkopp fehlte Coach Mayer zudem ädaquate personelle Alternativen. Vogelstang hatte dank seiner hohen Laufintensität keine Mühe, den deutlichen Vorsprung über 27:18 (38.) auch beim 34:25 (51.) zu behaupten. Es sprach jedoch für die Moral der Odenwälder, dass sie dieses Spiel nicht kampflos “abschenkten“ und die letztendliche 38:32 Niederlage in Grenzen hielten.

TSV Birkenau: Schütz (1.- 30., ab 47.) und Garrido (30.- 47.) im Tor,  Haid (3), Hoffmann, Baumann (5), Attrot, Platzer (1), Knapp (4), Roth (4), Cech (2), Spatz (13/7).

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