Personeller Engpass nicht zu kompensieren

Das Hinspiel hatten die 1b-Handballer des TSV Birkenau gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen III noch klar dominiert, doch das Rückspiel ging unter ganz anderen Vorzeichen über die Bühne. Die Gastgeber wollen unbedingt die Kreisliga halten und rüsteten mit Spielern aus der 2. Mannschaft und von der A-Jugend Bundesliga auf, was schon fast eine Art Wettbewerbsverzerrung darstellt.

Birkenau dagegen hatte viele Ausfälle zu beklagen. So musste Trainer Roland Weber neben Timo Baumann und Benedikt Knapp auch auf Jan Fremr verzichten, der Vater wurde und bei seiner Frau blieb. Zu allem Unglück verletzten sich im Verlaufe der 1. Halbzeit auch noch Goalgetter Dominik Roth, der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Treffer erzielt hatte, sowie Peter Spatz. Roth konnte fortan nur noch in der Abwehr eingesetzt werden und Spatz fiel die gesamte 2. Halbzeit ganz aus. Somit wurde die Birkenauer Rumpftruppe weiter dezimiert. Das war letztlich ausschlaggebend für die 21:31 (12:14) Niederlage.

„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Unsere Abwehr stand gut, wir haben kämpferisch alles gegeben und bis zum 14:17 in der 40. Minute dagegen gehalten“, fehlten Trainer Weber in der 2. Halbzeit aber einfach die Alternativen auf der Bank. So konnte er kaum wechseln und frische Leute bringen. Insofern war der Kräfteverschleiß einfach zu hoch. Das machte sich mit zunehmender Spieldauer insbesondere im Abschluss bemerkbar. Hier fehlte einfach die notwendige Konzentration. Gut herausgespielte Chancen wurden vergeben und führten zu Tempogegenstößen, die Oftersheim/Schwetzingen gnadenlos in Tore ummünzte. „Nun müssen wir unter allen Umständen in Vogelstang gewinnen“, blickte Weber voraus.

TSV Birkenau 1b: Fritsche und Schütz im Tor, Kilian (1), Osada (4), Roth (5/1), Attrot, D. Hoffmann (5/4), Spatz (2), Hartkopp (2), Lais (2).

Bericht: Martin Fath

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