Birkenau schlägt Wiesloch klar mit 32:17

Nur eine Halbzeit konnte die TSG Wiesloch in der Handball-Badenliga dem TSV Birkenau Paroli bieten. Danach legten die TSV-Falken einen Gang zu und flogen den Gästen mit 32:17 (13:10) Toren auf und davon. Ab der 40. Minute war es nur noch ein besseres Trainingsspiel für die Jungs von Trainer Gabriel Schmiedt. „Wiesloch ist immer in der Lage, sich ins Spiel zurückzukämpfen. Das mussten wir dort erfahren. Deshalb war es wichtig, konzentriert zu bleiben“, lobte Schmiedt seine Jungs. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Kreisläufer und Abwehrstratege Stefan Dietrich. Wie schon bei Sascha Höhne gibt es den Verdacht auf einen Mittelhandbruch. Damit wäre auch für Dietrich die Saison zu Ende. „Ich hoffe, es ist nicht so schlimm, wie die erste Diagnose lautet“, will Schmiedt erst einmal die Röntgenaufnahme abwarten.

Wiesloch begann in der Langenberghalle couragiert.0:2 führten die Gäste in der 6.Minute. Danach fanden die TSV Falken aber immer besser zu ihrem Spiel. Die Abwehr mit Sven Heinzelbecker, Max von Babka, Gerrit Fey und Johannes Palm im Mittelblock stand nun sicher. Im Angriff setzten Heinzelbecker, Fey und die Grimmer-Brüder die Akzente. Sie brachten Birkenau mit 7:4 in Führung. Danach leistete sich Birkenau einige individuelle Fehler und agierte im Abschluss zu unkonzentriert. Wiesloch nutzte das aus und ging selbst mit 8:9 in Führung (22.).

Vor allem Simon Körner auf der linken Rückraumposition war nur schwer in den Griff zu bekommen. Die Falken mussten nun ihr Potenzial wieder abrufen und taten dies. Zur Pause hieß es 13:10. Eine Schlüsselszene könnte der direkte Freiwurf in der Schlusssekunde gewesen sein. Der Wieslocher Christopher Müller streckte Rudi Varak mit einem Kopftreffer nieder. Das Schiedsrichtergespann Otte/Wietatsch zückte die Rote Karte. Sicher eine harte Entscheidung, welche die Gäste schwächte. Allerdings spielte Birkenau nach dem Seitenwechsel auch wie aus einem Guss. Die 6:0-Abwehr stand nun felsenfest. Dahinter übertraf der eingewechselte Ruven Dietrich den in der 1. Halbzeit ebenfalls gut parierenden Nils Heckmann noch. Elf abgewehrte Bälle in 30 Minuten standen am Ende auf seinem Konto. Der gut spielende Johannes Palm, ein abgezockter Patrick Grimmer, der sechs von sieben Strafwürfen versenkte, Robin Grimmer und Jonas Böhm sorgten bis zur 42. Minute für die Entscheidung. 21:12 hieß es zu diesem Zeitpunkt. Der Rest war ein besseres Trainingsspiel für die Gastgeber. Rudi Varak bediente einige Male Kreisläufer Stefan Dietrich mit brillanten Anspielen und Jonas Böhm traf nun aus fast allen Lagen. So baute Birkenau den Vorsprung auf 28:14 (51.) aus. „Nun wollen wir auch beim Tabellenführer in Heidelsheim eine gute Leistung abliefern und unsere Chance auf den Relegationsplatz erhalten“, hat Birkenaus Trainer Gabriel Schmiedt die Saison noch lange nicht abgehakt.

TSV Birkenau: Heckmann (1.-30. / 8 Paraden), Dietrich (30.-60. / 11 Paraden) im Tor, Varak (3), P. Grimmer (7/6), R. Grimmer (4), Böhm (8/1), Fey (2), Palm (3), Junkert, Heinzelbecker (4), von Babka, Dietrich (1).

Bericht: Martin Fath

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