Birkenau in der Krise

Was ist nur mit dem TSV Birkenau los? Noch immer wartet der Handball-Badenligist auf den ersten Sieg, das Saisonziel Aufstieg können die Schwarzen Falken nach dem 22:31 (12:13) gegen den TV Bretten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt abschreiben. Von Verletzungsproblemen gebeutelt, TSV-Trainer Gabriel Schmiedt standen im Abschlusstraining nur vier gesunde Feldspieler zur Verfügung, konnte Birkenau das Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Bretten nur eine Halbzeit lang ausgeglichen gestalten.

„Dabei hätten wir eigentlich führen können, vielleicht sogar müssen. Wir haben ordentlich mitgehalten, aber unsere Chancenverwertung war nicht gut“, sagte Schmiedt, der unter anderem drei vergebene Siebenmeter sah. Bretten legte vor, Birkenau zog nach und gestaltete die Partie bis zum 17:19 in der 40. Minute spannend. Dann brach der TSV komplett ein. „Wir haben in dieser Phase aus zehn Chancen nur ein Tor gemacht und einen weiteren Siebenmeter vergeben. Dann muss man sich nicht wundern, wenn es in der 50. Minute schon 18:26 steht“, sagte Schmiedt.

„Woran es genau liegt, dass wir erst ein Unentschieden auf der Habenseite vorweisen können, das kann ich auch nicht sagen. Unsere Einstellung passt und wir kämpfen ebenso. Nur spielen wir nicht befreit auf. Wir treffen immer wieder im Angriff falsche Entscheidungen und haben eine schlechte Chancenverwertung“, sagte Trainer Gabriel Schmiedt, der auch mit der eigenen Abwehr in die Kritik ging. „Wir spielen in der Abwehr zeitweise überragend, dann agieren wir aber auch mal wieder viel zu brav und sollten uns aggressiver präsentieren.“ Das einzig Positive aus dieser erneuten Niederlage war, dass kein weiterer Verletzter hinzukam. Doch wenn der Knoten nicht bald platzt, hat der TSV in der Tabelle bald noch weitaus größere Probleme.

TSV Birkenau: Heckmann, Dietrich (31. bis 47.); Höhne (2), Eberle, Weigolt, Varak (6), Schmitt, Silber, Baumann (2/1), Böhm (3), S. Dietrich (4), Heckmann (5/1).

Bericht: Marc Schüler

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