Sauer spielt wie entfesselt

Birkenau. Auch ohne ihre Routiniers Spatz, Attrot und Fritsche kamen die Handballer des TSV Birkenau II in der 2. Kreisliga zu einem deutlichen 32:22-(15:9)-Heimsieg gegen die LSV Ladenburg. Trotz der Ausfälle geriet bei der Mannschaft von TSV-Trainer Frank Jöst der Angriff nie ins Stocken. Von Beginn an nahmen die Birkenauer das Heft in die Hand, die sich ab dem 5:3 durch Lukas Steffan (10.) kontinuierlich absetzten.

Robin Eberle führte geschickt Regie, zeigte sehenswerte Anspiele und strahlte selbst Torgefahr aus. Fichte traf aus dem linken Rückraum und der junge Hendrik Sauer spielte wie entfesselt und trug sich sechsmal in die Torschützenliste ein. Zudem sorgten die Routiniers Roth und Cech für die nötige Ruhe und Ordnung in der Abwehr. Beim 15:9 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit zog der TSV bis zur 45. Minute auf 25:16 davon. Nun konnte Trainer Jöst munter durchwechseln und auch den jüngsten Akteuren Brock und Spilger sowie A-Jugend-Torwart Lehmann, der bei den Herren debütierte, die verdiente Spielzeit geben. Bis zum 32:22-Endstand blieb für Ladenburg nur Rückraumspieler Naber in Kombination mit dem Kreisläufer gefährlich.

Daraus resultierten neben einigen Gegentoren auch viele Siebenmeter-Entscheidungen der Unparteiischen Trautmann/Münch für Ladenburg. Allerdings erwies sich dabei TSV-Torwart Scheible wie im gesamten Spiel als starker Rückhalt, indem er allein vier Strafwürfe der Gäste abwehrte. Letztlich war der TSV-Heimsieg durch eine couragierte Mannschaftsleistung auch in der Höhe verdient.

Quelle: Bericht WNOZ vom 17.11.2015

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.