„Falken“ verlieren mit 21:28

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(msc) Gabriel Schmiedt war bedient. Die erste Reaktion des Coaches, nachdem sein TSV Birkenau mit 21:28 (9:15) beim TV Knielingen verloren hatte war Ernüchterung. „Jetzt müssen wir erst einmal alle eine Nacht drüber schlafen“, erklärte Schmiedt: „Dann gilt es, das Spiel zu analysieren.“ Die Analyse dürfte indes nicht allzu schwer fallen – immerhin kam von seinen „Falken“ über die gesamten 60 Minuten zu wenig. „Wir haben das erwartete nicht hinbekommen, hatte uns mehr vorgenommen“, war sich auch der TSV-Trainer sicher. Bei den Hausherren lief dagegen alles nach Plan. „Sie haben das Beste gespielt, das sie können“, lobte Schmiedt: „Knielingen ist mit großer Leidenschaft angetreten, hatte zudem einen guten Tag im Angriff – das hat den Unterschied ausgemacht.“

In der neunten Minute traf Lars Heckmann zur letztmaligen Führung der Gäste. 3:2 stand es da, die Offensiv-Reihen kamen nur langsam in die Partie. Zumindest die Knielinger boten ihrem Publikum dann etwas mehr an, Birkenau blieb schwach: Folgerichtig gingen die Hausherren mit 7:3 in Führung. Ein 5:0-Lauf in drei Minuten – das tat den Odenwäldern natürlich weh. Schmiedt nahm die Auszeit, brachte etwas Ruhe in die Mannschaft. Seine Jungs waren danach zumindest gleichwertig, näher heran kamen sie aber nicht wirklich. Zur Pause stand es 9:15, ein Sechs-Tore-Defizit, das sich nicht mehr egalisieren ließ. „Die erste Halbzeit war das Entscheidende“, erklärte Schmiedt.

Im zweiten Abschnitt wurde es zunächst noch deutlicher. „Wir haben sie auf neun Tore absetzen lassen“, war Schmiedt unzufrieden. Sven Walther traf per Siebenmeter zum zwischenzeitlichen 19:10 für Knielingen, doch dann zeigten die „Falken“ Moral. Bis zur Schlussphase kämpfte sich der TSV Birkenau zurück, mit einem 3:0-Lauf zum 18:21 begann die letzte Viertelstunde. „Da kommen wir ran, dann machen wir aber wieder zwei, drei unnötige Fehler“, haderte der Coach. Tatsächlich, viel sollte von den Hessen nicht mehr kommen. Knielingen fing sich und erzielte noch sieben Treffer, Birkenau dagegen nur noch drei. „Es war eine verdiente Niederlage“, urteilte Schmiedt: „Jeder wollte mehr, das haben wir aber nicht gezeigt.“

TV Knielingen:
Panazan; P.Estedt 1, Hettich 2, Dinescu 2, D.Estedt 2/1, Oberst 1, Walther 10/4, J.Rabsch 5, S.Rabsch 2, Schucker, Stutz, Waldmann 3

TSV Birkenau:
N.Heckmann, R.Dietrich; Höhne 2/2, Suschlik 1, Fey 4, Pauli, Kinscherf 3, Baumann, Böhm 1, S.Dietrich 4, L.Heckmann 2, Kleis 4

Bild: Mathias Brock

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