Fehlende Kontinuität ein Grund für die erste Saisonniederlage

Drei Spieltage vor Saisonende musste die A-Jugend einen herben Rückschlag im Titelkampf der Landesliga wegstecken. Ob die vermeidbare 30:27 (17:14) Niederlage bei der TSG Dossenheim dabei als Betriebsunfall abgestempelt werden kann, wird schon am nächsten Sonntag geklärt werden. Dann empfangen die Schützlinge des Trainergespanns Müller/Kreis die Heidelberger zum Rückspiel in der Langenberghalle.

Die Voraussetzungen für das Spiel beim starken Mitkonkurrenten waren sicherlich nicht ideal. Patrick Noe und Marvin Brock kamen krankheitsbedingt nur zu Kurzeinsätzen, Kevin Suschlik zog sich beim Aufwärmen eine Handverletzung zu. Hinzu musste Schiedsrichterin Tieg (Wiesloch) dieses richtungsweisende und  emotionale Spiel alleine leiten, das führte gerade bei strittigen Spielsituationen zu häufigen Debatten unter den Beteiligten. Dies alles und das Harzverbot in der Jahnhalle konnten jedoch keine Erklärung dafür sein, dass die Odenwälder nach ordentlicher Anfangsphase und der 6:8 Führung (12.) plötzlich den Faden verloren und binnen weniger Minuten mit 15:9 (21.) in Rückstand gerieten. Die nachfolgenden Umstellungen in der Abwehr und die deutlich bessere Chancenverwertung bremsten den negativen Lauf. Zum Seitenwechsel und dem Spielstand von 17:14 befanden sich die Gäste wieder in Schlagdistanz.

Nach Wiederbeginn übernahm vor allem Jan Wilkening die Verantwortung. In seinem besten Saisonspiel sorgte vor allem er mit platzierten Würfen dafür, dass sein Team bei der knappen 22:23 Führung (46.) auf einem guten Weg war. Dann waren es erneut viele leichtfertige Fehler und die mangelnde Wurfqualität der Gäste, die der TSG einen 6:0 Lauf bescherte. Die 28:23 Führung (53.) der Gastgeber bedeutete zugleich das Ende aller TSV-Bemühungen. Nach dem Abpfiff und der 30:27 Niederlage ließ die neue Konstellation weiterhin jedoch alle Optionen im Titelkampf offen.

TSV Birkenau:
Sebastian Stamm (1.-15.) und Jakob Tesarz (ab 15.); Niclas Jöst, Kevin Suschlik (3), Lukas Gutsche (6), Patrick Noe (3/2), Patrick Braun (1), Lukas Weisbrod, Marvin Brock, Jan Wilkening (8), Jan-Niklas Weis (6).

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