Langenberghalle wieder offen


(msc) Die Langenberghalle ist wieder geöffnet und für den Spielbetrieb zugelassen. Eine Nachricht, die den in die Misere geratenen Falken aktuell besonders gut tut.

„Das ist schon enorm wichtig für das Team“, versicherte auch Jan Fremr, der die Mannschaft des TSV Birkenau nach der Entlassung Gabriel Schmiedts als Interimscoach übernommen hat: „Jetzt sind wir im Training und bei den Heimspielen endlich wieder im gewohnten Umfeld.“ Gerade das tut den Odenwäldern nun besonders gut. „Es ist allgemein, in allen Bereichen sehr wichtig, dass wir nun wieder oben in unserer Halle spielen“, so Fremr: „Viele Zuschauer haben den Weg in die Hermann-Sattler-Halle gemieden.“ Doch gerade die braucht die Mannschaft, um die volle Unterstützung ihrer Falken-Fans zu erfahren und schlechtere Zeiten durchzustehen.

Am Samstag steht allerdings erst einmal ein Auswärtsspiel auf dem Plan. Mit dem kommenden Gegner, der SG Pforzheim/Eutingen II, hat sich Fremr trotz kurzer Eingewöhnungszeit bereits auseinander gesetzt. „Es ging ja doch relativ schnell jetzt“, so der Interimscoach aus dem Führungskreis des TSV: „Aber ich bin dabei mir die vergangenen drei, vier Spiele der SG anzuschauen.“ Zu viel Konzentration will er der Drittliga-Reserve indes nicht zugestehen. „Der Fokus liegt klar auf unserer Mannschaft, da müssen wir ansetzen“, erklärt Fremr.

Diese Herangehensweise gilt prinzipiell für alle kommenden Kontrahenten, ist bei der SG Pforzheim/Eutingen aber umso wichtiger. „Das ist die schwerste Mannschaft überhaupt in Sache Vorbereitung“, weiß Fremr: „Man weiß nie genau, welche Spieler aus der erste Garde in die Badenliga-Truppe reinrutschen.“ Trotz allem hat er sich auch die Charakteristiken der Pforzheimer Taktik angeschaut: „Sie stellen ihr System ja nicht zehn Mal in der Saison um.“ Das wichtigste für Fremr bleibt dabei jedoch das Auftreten der eigenen Jungs. „Jeder von uns muss einen Schritt mehr machen für den Anderen“, fordert er vollen Einsatz von seinen Akteuren: „Dann bin ich optimistisch, dass wir die ersten Auswärtspunkte der Runde holen können.“

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