Schmiedt mag keine Versteckspiele

Sehr enttäuscht zeigte sich Gabriel Schmiedt, Trainer des Handball-Badenligisten TSV Birkenau, vom letzten Auftritt seiner Mannschaft. 25:35 hieß es gegen den Spitzenreiter aus Nußloch – ein Team, gegen das man durchaus verlieren kann. „Unser Problem ist einfach, dass wir uns verstecken. Ich weiß, was die Jungs eigentlich können, aber sie haben einfach zu wenig Selbstvertrauen, um es zu zeigen“, sagt TSV-Trainer Gabriel Schmiedt und ordnete am Sonntag gleich ein Zusatztraining an. „Da war kein Biss, keine Leidenschaft – und so was mag ich gar nicht.“

Nicht nur dieses „Straftraining“, sondern auch die Aussicht auf das Derby beim TSV Amicitia Viernheim am Sonntag ab 17.30 Uhr sollte für eine engagiertere Leistung seiner Truppe sorgen. Die Erinnerung an die 23:28-Hinspielniederlage müsste Birkenau noch weh tun, damals verloren die Birkenauer mit einem trostlosen Auftritt gegen die bis dahin noch sieglosen Viernheimer. Es war auch das Spiel, nach dem Trainer Roger Grössl seinen Hut nehmen musste.

Richtig gute Karten scheint Birkenau auch übermorgen nicht zu haben. Die Viernheimer haben sich unter ihrem neuen Trainer Frank Schmitt gefangen und legten eine Serie von zuletzt sechs Siegen in Folge hin. Am letzten Wochenende zeigten die Südhessen dem TV Schriesheim beim 30:32, wo der Hammer hängt. „Viernheim ist wohl Favorit, aber wir haben etwas gutzumachen. Vor allem muss unsere Abwehr von beginn an stehen, nur so können wir uns Selbstvertrauen holen“, sagt Schmiedt. Die fehlenden Rückraum-Tore des verletzten Sascha Höhne kann nur das Kollektiv ausgleichen.

Quelle: WNOZ.de

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