Dem “ letzten Aufgebot “ fehlen die Alternativen

Diese Niederlage kam nicht überraschend. Nach zwei grundverschiedenen Spielhälften musste die männl. C-Jugend im Oberligaduell bei der SG Pforzheim/Eutingen mit 25:20 (16:8) die Segel streichen und verpasste die gute Möglichkeit, den direkten Verfolger auch punktemäßig auf Distanz zu halten .Trainer Schmiedt musste diese Partie mit seinem “ letzten Aufgebot “ bestreiten, nachdem die Gäste den Auswärtssieg der Vorwoche bei Schlusslicht Nußloch mit den Verletzungen von Martin Schmiedt ( Hand ) und Sandro Trieblnig teuer bezahlten. Diese einseitige knüppelharte Partie schien noch in den Köpfen zu haften, anders war der schwache Auftakt der Odenwälder in der Konrad-Adenauer-Halle nicht zu erklären. Es waren gerade zehn Minuten gespielt, da führte Pforzheim bereits mit 6:1. Im TSV-Spiel fehlte die klare Linie, der Angriff agierte viel zu ängstlich, hier wurde Martin Schmiedt schmerzlich vermisst. Immer wieder waren es leichtfertige Ballverluste, die Pforzheim umgehend bestrafte und somit bereits zum Seitenwechsel deutlich mit 16:8 Führte. Das sie das Handball-ABC jedoch beherrschen, bewiesen die TSV-Jungs nach Wiederbeginn. Die Offensive agierte nun mit der gewohnten Sicherheit und Dynamik, was sich nach einem verdeckten Distanzwurf von Michel Spilger auch beim 19:14 Zwischenstand (41.) widerspiegelte. Trotz der deutlichen Leistungssteigerung war jedoch die hohe Bürde aus der ersten Hälfte in den letzten Minuten nicht mehr zu kompensieren. Die Gastgeber fanden immer eine Antwort, ihr letztendlich verdienter 25:20 Erfolg geriet zu keinem Zeitpunkt in wirkliche Gefahr.

TSV Birkenau: Sebastian Stamm (1.-25., ab 35.)und Jakob Tesarz (25.-35.) im Tor, Michel Spilger (5/1), Paul Kreis (3), Marius Ott (2), Andreas Dick, Mica Gönnawein, Lukas Weisbrod, Marvin Brock (9/2), Nico Bausch (1).

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