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Dank eines 28:25 (9:12)-Heimsieges über Aufsteiger SG Nußloch geht es wieder aufwärts in der Oberliga Baden-Württemberg für den TSV Birkenau. Die 750 Zuschauer in der Langenberghalle erlebten dabei jedoch einen durchwachsenen Auftritt der Gastgeber, die sich auch über eine Niederlage nicht hätten beschweren dürfen. „Das war unser altes Problem. Wir fangen an im Kopf zu blockieren. Doch das haben wir zum Glück in der zweiten Halbzeit abgelegt“, war TSV-Trainer Tonci Peribonio erleichtert.

Dabei begannen die Birkenauer nicht schlecht. Nach zwei schnellen Toren hätten sie gleich klarstellen können, wer Herr im Haus ist. Doch dann nahm der Gastgeber den Gegner wohl auf die leichte Schulter. Kaum 15 Minuten waren gespielt, da sah sich Birkenau erstmals mit einem Rückstand konfrontiert, nach zwanzig Minuten war der Bruch da, und so gingen die Odenwälder mit einem Rückstand in die Pause. „Wie in Großsachsen haben wir zu viele Chancen leichtfertig vergeben und zu viele Angriffe überhastet abgeschlossen“, kritisierte Peribonio. In der Kabine gab es dann deutliche Worte.

Und die Ansprache wirkte. Wie verwandelt traten die Gastgeber im zweiten Abschnitt auf. Schnell hatte Birkenau zum 13:13 ausgeglichen, zwei Minuten später hieß es 14:13. Der Aufsteiger stemmte sich allerdings gegen die drohende Niederlage, und so war es dem starken TSV-Keeper Andreas Fischer zu verdanken, dass Birkenau nicht deutlich in Rückstand geriet. In der 50. Minute glichen die Odenwälder zum 21:21 aus, übernahmen die Führung und gaben diese auch nicht mehr ab. „Bei Andreas Fischer können wir uns heute bedanken. Er hat stark gespielt und uns im Spiel gehalten. Aber auch Lanci wollen wir nicht vergessen, der uns mit seinen Toren immer wieder zurückgebracht hat“, lobte Peribonio.

Quelle: Echo-online.de

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