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Fast als Erfolg können die Handballer des TSV Birkenau die 27:29 (14:19)-Niederlage bei Regionalliga-Absteiger HSG Langenau/Elchingen verbuchen. Ohne den verletzten Spielmacher Rudolf Varak lieferten die Odenwälder einen großen Kampf. „Leider ist der Kraftakt nach dem 14:19-Pausenrückstand nicht belohnt worden“, sagte Co-Trainer Volker Kadel. Dieser Auftritt mache aber Hoffnung für die nächsten Aufgaben.

Von Beginn an bestimmten die Gastgeber das Spiel, lagen zeitweise mit sieben Toren vorn. „Wie die Mannschaft den Rückstand verkraftet hat, war beeindruckend. Wir haben dann umgestellt, Patrick Fischer und Jörg Baresel in kurze Deckung genommen. Das hat Langenau aus dem Konzept gebracht und wir kamen über den Kampf ran“, beschrieb Kadel die Aufholjagd. Zwei Minuten vor dem Ende, Langenau führte 28:27, erhielt Axel Jost eine Zeitstrafe.

Trainer Tonci Peribonio nahm eine Auszeit und Torwart Andreas Fischer vom Feld. Mit sechs Feldspielern drängten die Gäste auf den Ausgleich. Gerrit Fey traf auch – doch die Schiedsrichter entschieden auf Kreisübertritt. Wenig später erzielte Tomas Lanci ein Tor – und wieder pfiffen die Schiedsrichter ab, erkannten zum Erstaunen der Birkenauer auf passives Spiel. „Das waren sicher nicht sehr glückliche Entscheidungen, die uns ein besseres Ergebnis gekostet haben könnten“, sagte Kadel.

Lob verdiente sich Varaks Vertreter Sascha Höhne. Auch Axel Jost agierte im Angriff gut. Kadel: „Nur in der Abwehr waren wir nicht immer ganz so glücklich mit seiner Leistung.“

TSV Birkenau: Fischer, Denger (Tor); Höhne (4), Junkert (1), Spilger (8/6), Jost (7), Lanci (4), Widmann (3), Fey, List, Fremr, Hoffmann, Böhm.

Quelle: echo-online.de

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