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Einen deutlichen Sieg haben die Oberliga-Handballer des TSV Birkenau am Samstag in der heimischen Langenberghalle gelandet: Gegen den TB Kenzingen gab es nach einer beeindruckenden zweiten Halbzeit einen 33:20 (10:11)-Erfolg, den die 400 Zuschauer gebührend feierten. ,,Das war ein Erfolg der ganzen Mannschaft, die in der zweiten Halbzeit unglaublich stark gespielt hat“, freute sich TSV-Trainer Tonci Peribonio.

Mit seinen Warnungen bezüglich der Stärken des Tabellennachbarn traf Peribonio wohl den Nerv seiner Mannschaft, die von Beginn an konzentriert zu Werke ging und die einmal übernommene Führung nicht mehr abgab. In der ersten Halbzeit blieb das Spiel jedoch eng. Kenzigen lag zur Pause gar mit einem Tor vorn. Doch im zweiten Abschnitt schalteten die Gastgeber einen Gang hoch, und das Spiel kippte. ,,Wir haben angefangen, Tempohandball zu spielen, und in der Abwehr haben wir Beton angerührt. Das hat Kenzingen aus dem Rhythmus gebracht und das Spiel zu unseren Gunsten entschieden. Wir sind von Tor zu Tor immer sicherer und besser geworden“, beschrieb Peribonio die Leistungssteigerung seiner Spieler. Auch wenn Peribonio den Erfolg als Mannschaftssieg bezeichnete, gab es einige Akteure, die sich besonders auszeichneten.

Torwart Andreas Fischer bot erneut eine starke Partie, im Angriff nutzten Simon Spilger, Axel Jost und Sascha Höhne ihre Chancen. Jan Fremr und Marco Widmann zeichneten sich in der Abwehr aus. ,,Jonas Böhm war genau in den richtigen Momenten voll da, wenn er Tomas Lanci abgelöst hat – und hat dann auch getroffen“, lobte Peribonio. Dass die Birkenauer für Aufmerksamkeit in der Liga sorgen, ist spätestens seit dem Überraschungserfolg in Oppenweiler klar. So setzt sich Peribonio auch schon mit der Möglichkeit auseinander, dass Talente wie Simon Spilger, Axel Jost oder Sascha Höhne Begehrlichkeiten bei höherklassigen Vereinen wecken. ,,Das ist ganz normal. Um die Zukunft des TSV ist mir aber nicht bange, selbst wenn wir den einen oder anderen Spieler verlieren sollten. Denn ich halte immer die Augen offen und habe schon Talente aus der A- und B-Jugend im Blick, die auch mit uns trainieren und die mögliche Abgänge ersetzen könnten“, so Peribonio.

TSV Birkenau: Fischer (Tor); Widman, Junkert, Hofmann, Fey (4), Fremr (2), Höhne (7/3), Jost (7), Böhm (3), Spilger (9), Lanci (1).

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