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Lust auf mehr machten die Oberliga-Handballer des TSV Birkenau beim Rückrundenauftakt gegen Aufsteiger SV Salamander Kornwestheim. Beim 41:29 (19:13) schickten die Gastgeber die württembergische Mannschaft mit einer deutlichen Niederlage auf die Heimreise.
Hatten die Birkenauer Falken im Hinspiel noch das Nachsehen, „haben wir Kornwestheim heute von Anfang an gezeigt, dass es hier nichts zu holen gibt“, so der Spieler des Tages, TSV-Torwart Andreas Fischer.

Aus einer aggressiven Deckung heraus hatten sich die TSV-Herren nach 10 Minuten bereits die 7:2-Führung erspielt. Das Wechselspiel zwischen der Defensive und dem Bollwerk im Birkenauer Tor, Andreas Fischer, der es in der torreichen Begegnung auf 27 Paraden brachte, benannte TSV-Trainer Tonci Peribonio als Schlüssel für den Erfolg. Die Gastgeber überrannten den ehemaligen Tabellensiebten förmlich und zogen weiter auf 15:8 davon (25.). Während der letzten fünf Spielminuten ließ Birkenau etwas nach, nahm aber das beruhigende 19:13 mit in die Kabine.

Ein wahres Feuerwerk brannten Spilger, Fey und Co nach Wiederanpfiff ab. Tor um Tor zog Birkenau davon, Kornwestheim fand kein Mittel, um in den ersten sieben Minuten selbst auch nur einen Treffer zu erzielen. Beim Zwischenstand von 26:13 (38.) begann Kornwestheim, im Angriff seinen Torwart zu Gunsten eines siebten Feldspielers auszuwechseln. Bis Spielende zogen sie die taktische Maßnahme konsequent durch. Dies brachte den SV Salamander wieder besser zurück in das Spiel, Birkenau konnte seine Führung nicht viel weiter in die Höhe schrauben. Ein Hattrick von Außenspieler Simon Spilger bedeutete das 30:15 (43.). Den nächsten Treffer markierte TSV-Schlussmann Andreas Fischer per direktem Wurf aus seinem Torraum in das leerstehende Gästetor. Der Wechsel zwischen dem siebten Feldspieler und Kornwestheims Torwart war nicht schnell genug über die Bühne gegangen, sodass Fischer sein zweites Saisontor erzielte. Unter anerkennendem Applaus der Zuschauer verließ dieser sodann das Spielfeld und machte Platz für Michael Denger.
Denger machte seinem Kollegen das Kabinettstückchen nach und netzte zum 34:20 ein. Bis Spielende verwaltete Birkenau den Vorsprung sicher und gewann in dieser Höhe verdientermaßen.

TSV-Trainer Tonci Peribonio war nach Schlusspfiff voll des Lobes. „Alles, was wir trainiert haben, haben die Spieler umgesetzt. Trotz des großen Drucks, der nach den zwei vergangenen Niederlagen auf uns lastete, haben wir gegen einen direkten Konkurrenten gewonnen.“ Mit diesem Sieg schoben sich die Oberliga-Handballer des TSV auf den siebten Tabellenplatz vor. Diese Leistung lässt Birkenau optimistisch in die Zukunft blicken.

Fischer 1 (1.-45.), Denger 1 (46.-60.); Höhne 3, Fey 6, Spilger 11/4, Fremr 1, Varak 3, Jost 5, Böhm 1, Lanci 6, Widmann 3, Knapp, Hoffmann (n.e.)

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