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Birkenaus Trainer Gabriel Schmiedt erhoffte sich eine Antwort von seiner Mannschaft. Eine Reaktion auf die letzten beiden Auswärtsniederlagen. Und er bekam sie: Der TSV besiegte gestern die TSG Wiesloch mit 32:29 (15:16) und schickte 250 Zuschauer dabei wieder durch alle Hochs und Tiefs des Handballs. „Die Mannschaft ist noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung. Aber wenn sie zusammenhält und kämpft, dann kann hier etwas reifen“, sagte Schmiedt.

In einer ruppigen Badenliga-Partie ließen sich die TSV Falken von der bissigen Wieslocher Abwehr zunächst einmal den Schneid abkaufen. Schon nach zehn Minuten musste Schmiedt die grüne Karte zücken, weil die Fehlerquote des TSV extrem hoch und aus dem 2:1 ein 2:6 geworden war. Die Birkenauer Defensive war quasi nicht vorhanden und auch Keeper Stefan Donath agierte unglücklich.

Es dauerte aber noch zehn Minuten, bis sich die Levitenleserei des Trainers und der Wechsel von Paul Koch ins Tor auszahlte. In der Abwehr zu lasch, im Angriff gegen den starken Wieslocher Torwart Florian Neidig auf verlorenem Posten – das 7:12 war die Folge.

Erst langsam kam Birkenau jetzt auf Betriebstemperatur und auch wenn die Gastgeber vom „rund laufen“ weit entfernt waren, zeigten sie zumindest Kampfgeist und profitierten beim 15:16-Pausenstand zudem von den vielen Ballverlusten der Wieslocher Gäste.

„Nach der Pause stand dann die Abwehr einfach super, ich musste ja quasi nicht mehr viel machen“, freute sich TSV-Keeper Koch dann endlich über die nötige Aggressivität seiner Vorderleute. Die erste Führung nach dem 2:1 durch Robin Grimmer (17:16/33.) gaben die Birkenauer im zweiten Durchgang dann nicht mehr ab. Sascha Höhne traf aus allen Lagen, Gerrit Fey fischte den Wieslochern ein ums andere Mal den Ball aus der Hand und verwertete zum Gegenstoß. Überzeugend war der Auftritt zwar nicht, aber es war ein weiterer Schritt zur Reife.

TSV Birkenau: Donath, Koch (ab 12.), Heckmann (zu einem Siebenmeter); Höhne (9/3), Junkert (2), Demiryol, Fey (5), P. Grimmer (n.e.), Varak (5), Böhm (3), Dietrich (1), Osada (1), R. Grimmer (6), Jöst.

Quelle: WNOZ.de

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