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Jochen Ritzert fungiert beim TSV Birkenau als Spieler und Co-Trainer. Seit seinem sechsten Lebensjahr spielt Jochen Ritzert Handball beim TSV Birkenau. Seit dem Amtsantritt von Frank Denne fungiert er als Spieler und Co-Trainer der 1. Mannschaft. Beim heutigen Tag der Rivalen in der Langenberghalle gegen die SG Leutershausen wird der Spielmacher wegen einer Zerrung aber wohl nicht auflaufen.

Herr Ritzert, Sie gelten als das Urgestein beim TSV Birkenau. Wie fing das denn damals an?

JochenRitzert: Im Alter von sechs Jahren bin ich mit einem Freund das erste Mal ins Training gekommen. Es hat mir Spaß gemacht und so bin ich dabei geblieben. In meinem zweiten Jahr in der B-Jugend durfte ich das erste Mal für die 1. Mannschaft auflaufen. Seit der Saison 1989/90 spiele ich in der 1. Mannschaft und habe mit ihr alle Höhen und Tiefen erlebt.

Sie waren aber nicht immer beim TSV Birkenau aktiv.

Ritzert: Zwischen 2000 und 2003 war ich beim TV Hemsbach, um weiterhin höherklassig spielen zu können. Ich brauchte eine Veränderung damals. 2003 bin ich wieder zurück nach Birkenau gekommen und habe mit Ausnahme einer Pause ab 2005, wo ich wegen unseres Hausbaus nur sporadisch aktiv sein konnte, immer für die Black Hawks gespielt. Ich war nie wirklich weg.

2007 haben Sie die Ib als Spielertrainer übernommen, dann wurden Sie gebeten als Co-Trainer von Frank Denne zu fungieren.

Ritzert: Ich muss selber als Trainer noch einiges lernen und Erfahrungen sammeln. Daher war die doppelte Verantwortung zu viel, weshalb ich mich entschied nur noch Co-Trainer der ersten Mannschaft zu sein. Von Frank kann ich viel lernen, wir ergänzen uns zudem prima. Er sagt mir genauso seine Meinung, wie er meine Meinung schätzt. Ich finde das ist die ideale Lösung für beide Seiten.

Am 12. September fängt die Saison an mit dem Heimspiel gegen die SG St. Leon. Gleich sechs neue Spieler hat der TSV Birkenau verpflichtet, wie haben sich die Neuzugängen den eingefügt?

Ritzert: Rudolf Varak und Tomas Lanci sind zwei wirkliche Verstärkungen. Rudi ist sehr vielseitig und hat eine tolle Übersicht. Tomas ist der Gegenpol von Sebastian Scheffzek. Er ist ruhiger, routiniert und versteht es ebenso das Spiel zu lenken. Gerade auf der rechten Seite sind wir diese Saison gut besetzt. Sascha Höhne entwickelt sich ebenso gut und hat zum Rest des Teams aufgeschlossen – genauso wie die anderen Jungen. Und über Andreas Fischer müssen wir nicht reden. Mit ihm und Tonci Peribonio haben wir zwei sehr gute Torleute. Ansonsten stimmt die Mischung einfach und auch die Stimmung im Team ist gut.

Marc Schüler

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