Beim 33:22 (19:13) Heimsieg gegen Team Neckar zeigte der TSV Birkenau eine über 60 Minuten sehr konzentrierte Leistung.
Bis zum 2:2 (3.) konnten die Gäste aus der Umgebung von Heilbronn noch mithalten, ehe die Dominanz der Falken auch auf der Anzeigetafel sichtbar wurde. Als Max Wolß das 6:2 (10.) erzielte, hatte der Gästetrainer genug gesehen und stellte sein Team in seiner Auszeit neu ein. Zwar gelang Team Neckar direkt im Anschluss zwei Treffer in Folge, doch Ronny Unger stellte per Strafwurf den alten Abstand beim 8:4 nach vierzehn gespielten Minuten wieder her. In der Folge entwickelte sich ein schnelles Spiel. Die Tore fielen dabei auf beiden Seiten und weniger Augenblicke hatte sich der Spielstand auf 11:7 (17.) erhöht. Die Gäste hatten nun deutliche Probleme die Zweikämpfe der Falken zu verteidigen und folgerichtig sahen sie sich nun öfter mit einem Mann weniger auf der Platte. Jakub Majirsky war Nutznießer und erhöhte in Überzahl auf 13:8 (19.). Doch auch in Gleichzahl war der TSV an diesem Abend den Gästen deutlich überlegen. Die Abwehr stand sehr stabil und vorne baute David-Denny Hirsch den Vorsprung auf 16:9 (25.) weiter aus. Als es dann auf Birkenauer Seite Niclas Jöst mit Zeitstrafe erwischte, gelang Team Neckar drei Treffer in Serie. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte dann Patrik Samardzic, der Sekunden vor der Sirene einen Tempogegenstoß parierte und den 19:13 Halbzeitstand sicherte. „Die erste Halbzeit war echt stark. Wir haben sehr gut verteidigt, auf alles eine Antwort. Jeder hat seinen Job erfüllt und auch im Angriff hatten wir eine sehr hohe Torausbeute“, verteilte Trainer Pohl in der Pause Lob an alle Mannschaftsteile.
Team Neckar hatte noch nicht aufgegeben und hielt den TSV die ersten vier Minuten torlos. Die Gäste verkürzten auf 20:16 (35.) und nachdem Patrik Sedlacek seine Zeitstrafe abgesessen hatte, bat Falkentrainer Pohl dann seine Mannen bei 22:17 (40.) zum Gespräch. „Es war dann einfach ein zu großes Durcheinander, wir können besser zusammen spielen als in den Minuten zuvor“, nannte er im Nachgang den Grund. Und wie, das bewiesen die Spieler auf dem Feld. Nur kurze Zeit später folgte das Timeout der Gäste um den Lauf der „Bäigema Jungs“ zu stoppen, die auf 25:17 (44.) erhöht hatten. Doch auch die nun offensive Abwehr verpuffte. Erst erzielte Alex Fickel einen lupenreinen Hattrick, ehe A-Jugendspieler Elia Fuchslocher zum 30:18 (54.) einnetzte. Das Spiel war entschieden. Team Neckar betrieb noch etwas Ergebniskosmetik. Der TSV Birkenau war an diesem Abend aber einfach zu stark und siegte souveränen 33:22.
„Wir haben heute fast über die gesamte Spielzeit das Geschehen dominiert. Jeder Spieler hat geliefert, offensiv und vor allem auch defensiv“, sah Trainer Pohl seine Falken als hochverdienten Sieger.

