Falken wachen spät auf und nehmen Punkt mit

Einen am Ende glücklichen Punktgewinn konnten die Falken beim 27:27(15:15) Unentschieden am Sonntag bei der HSG Bruchsal/Untergrombach feiern. Die Partie verlief in den ersten Minuten sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich entscheidend Absetzen. Bei den Spielständen 4:4(10.) und zum 11:11(20.) egalisierten. In Unterzahl gelang den Gastgebern dann erneut die 13:12 (23.) Führung. Birkenau gelang es zunächst wieder in Front gehen, doch eine Zeitstrafe nur wenige Sekunden vor der Halbzeit nutze die HSG um mit dem Pausenpfiff das Spiel beim 15:15 auszugleichen. „Wir waren in Gedanken und Taten oft zu langsam um ein besseres Ergebnis mit in die Halbzeit zu nehmen“, sah Falken Trainer Pohl in den ersten dreißig Minuten nicht ganz auf der Höhe.

Mit einem Doppelschlag startete der TSV in Halbzeit zwei und ging schnell mit 15:17(35.) in Führung. Aber anstatt das Momentum zu nutzen, sah man sich kurze Zeit später erneut mit einem Mann weniger auf der Platte, was Bruchsal zum 17:17(38.) nutzte. Die Gastgeber übernahmen in der Folge die Initiative, weil Birkenau weiter zu selten geschlossen auftrat. Beim 20:18(45.) sahen sich die Falken das erste Mal mit einem zwei Tore Rückstand konfrontiert. Der TSv fand immer noch keinen Zugang zum Spiel, vergab auch beste Möglichkeiten und lag beim 25:22(52.) erstmals mit drei Toren in Rückstand. Im Angesicht der drohenden Niederlage ging dann aber ein Ruck durch die Mannschaft und nach dem 26:23(55.) sollten sich auch das Ergebnis zum Guten wenden. Drei schnelle Treffer und Paraden von Samardzic stellten das Spiel beim 26:26(57.) auf Remis. Tragisch wurde es in den letzten beiden Spielminuten. Hirsch und Halilovic vergaben freistehend, doch zwei technische Fehler brachten dem TSV noch einmal den letzten Angriff. Doch ein Wurf aus spitzem Winkel von Majirsky landete am Pfosten und bedeutete die Punkteteilung beim 27:27 Endstand.

„Wir haben heute zu wenig Elan gezeigt un beide Punkte hier mitzunehmen. Kompliment für die letzten sieben Minuten, da sind wir zum Glück noch rechtzeitig aufgewacht, um etwas zählbares mitzunehmen“, zog Trainer Pohl sein Fazit.

TSV Birkenau: Samardzic, Patermann; May(2), Unger(1), Majirsky(7), Wolß(1), Fickel, Jöst(4), Hirsch(3), Sedlacek(1), Halilovic(4), Schmitt(4)