Der TSV Birkenau beendet seine Durststrecke gerade rechtzeitig

Nach dem Sieg gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen II und wieder vollerer Bank wollen sich die Falken bei der HSG Weschnitztal weiter steigern.


Birkenau. Der TSV Birkenau konnte seiner Negativserie ein Ende setzen und spielte sich vor heimischer Kulisse mit 31:29 (13:13) gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen II aus dem hinteren Tabellendrittel heraus. Schon vor dem Anpfiff gab es Grund zum Aufatmen. Spielmacher David Denny Hirsch konnte nach seiner Verletzung im ersten Saisonspiel gegen Asperg wieder mitwirken. Außerdem saß neben Niclas Jöst, der zuletzt gegen Bottwar gefehlt hatte, auch Alexander Fickel mit auf der Birkenauer Bank, um das Team zu unterstützen.

David Denny Hirsch ist wieder da

Die Falken fanden gut in die Partie und stellten durch Aljosa Halilovic schnell auf 3:1 (4.). Doch auch die Oftersheimer kamen in der Anfangsphase vor allem durch Einläufer zu guten Lösungen gegen die Birkenauer Deckung. Im Angriff machte sich die Rückkehr von David Denny Hirsch bemerkbar. Der Mittelmann riss mit seinem 1-gegen-1 wiederholt Lücken für seine Nebenleute. Vor allem Marvin Brock und Jakub Majirsky wussten diese zu nutzen. Zu defensiv agierten die Falken jedoch in der Abwehr, kassierten einfache Rückraumtore über den Mittelblock und fabrizierten selbst zu viele Fehler. Den Gästen gelang in der Folge der Führungstreffer zum 10:11 (20.). Erst in der 27. Minute holte Tobias May die Falken mit einem sehenswerten Dreher aus ihrem Tief, zur Pause stand es 13:13.

Der Wille entscheidet

Es blieb auch nach der Pause eng. Für ein Highlight sorgte Torhüter Nico Patermann, der in Birkenauer Überzahl ins leere Tor der HG traf. Aus einer stabilen und aggressiven Deckung heraus erzwangen die Falken die Fehler der Gäste und setzten die HG mit einem 5:0-Lauf unter Druck. Zu groß war nun der Einsatz und der Wille der Hausherren. Die Manndeckung gegen David Denny Hirsch zeigte nicht die gewünschte Wirkung und erneut war es vor allem die starke rechte TSV-Angriffsseite mit Brock und Jakub Majirsky, die für entscheidende Durchbrüche sorgte. Auch zwei Zeitstrafen in letzten fünf Minuten ebenso wie die offene HG-Deckung konnten die Birkenauer nicht mehr aus dem Tritt bringen. Der Vorsprung war bis zum 31:29 zu groß.

Im Derby muss eine Steigerung her

Falkentrainer Pohl zeigte sich zufrieden. „Es war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, die Abwehr stand besser und die Rückkehr von David tut uns auf jeden Fall gut. Unsere Fehleranzahl bleibt aber immer noch zu hoch, da ist noch Luft nach oben.“ Diese gilt es am Samstag im Derby bei der HSG Weschnitztal zu verbessern. Nach dem Heimsieg stehen TSV und HSG beide mit 4:6 Punkten und nahezu identischem Torverhältnis in der Tabelle auf den Plätzen neun und zehn. lk

TSV Birkenau: Bonnet, Samardzic, Patermann (1); Fuchslocher, Vehabovic, May (2), Unger (2), Majirsky (9/1), Jöst, Knogler (1), Weis, Brock (7), Wolß, Hirsch (3), Halilovic (6), Fickel.